Archiv für den Monat Januar 2013

Schavan: Mein Plagiat hatte nur Flüchtigkeitsfehler!

Dummdreist.

Ein anderes Wort fällt einem schon gar nicht mehr ein bei den jüngsten Ausreden von Bundesbildungsministerin Dr. plag. Annette Schavan, sie habe lediglich „Flüchtigkeitsfehler“ bei ihrer Dissertation gemacht.

„Vor 33 Jahren gab es noch keine technischen Möglichkeiten, einen Text noch einmal zu überprüfen. Man konnte nur selbst genau lesen und auf die Prüfer vertrauen“, sagte Schavan ohne dabei rot zu werden. Scham ist bei dieser Person ohne Gewissen genauso wenig vorhanden, wie es Papier, Stift oder gar Schreibmaschinen vor 33 Jahren gab.

Schavan wartet

Schavan: Larmoyanz ist eine Tugend

Man stelle sich vor: Vor 33 Jahren hatten Doktoranden das Niveau von Abiturienten und waren zu dumm, um einen Text korrektur zu lesen und durften auf Klopapier gekritzelte Dissertationen abgeben. Das Gegenlesen von Fehlern war Aufgabe der Prüfer, so, so.

Wie diese Flüchtigkeitsfehler aussehen, kann sich jeder auf Schavanplag ansehen und selbst beurteilen.

Wie lange noch will sich Angela Merkel diese schamlose und gewissenlose Betrügerin und dem deutschen Volk antun? Gibt es etwa keine geeigneten Nachfolger für die Plagiatorin? Was ist mit David McAllister oder Johanna Wanka aus dem verlorenen Niedersachsen?

Hat die CDU etwa nur noch Betrüger und Inkompetenz in ihren Reihen?

Schavan lässt schavan.tumblr.com sperren

Offenbar hat Annette Schavan durch ihre ministeriellen Möglichkeiten den Blog schavan.tumblr.com sperren lassen.

Schavan Tumblr

Schavans Macht lässt Tumbl zittern

Er ist seit gestern Abend ohne Angaben von Gründen „suspended“.

Offenbar möchte Frau Schavan gerne alle zum Schweigen bringen, die Kritisches über sie berichten.

Schavan Power

Schavan schlägt zurück

Update:

Nachdem darauf hingewiesen wurde, dass die Bilder auf tumblr Screenshots sind, wurde die Intervention von Dr. plag. Schavan zurückgewiesen. Der Account ist jetzt wieder valide.

Schavan triumphiert über Deutschland

„Man muss nur fest genug an den Teufel Gott glauben, dann läuft’s wie geschmiert“, muss Dr. plag. Annette Schavan gedacht haben, als sie vergangenen Freitag 95.8% der CDU-Delegierten in ihrem Wahlkreis hinter sich versammeln konnte. Schwaben halten bekanntlich z’samme, wenn eines ihrer Mafiamitglieder aufzufliegen droht.

Und in der Tat: Durch Schavans Griffe in die Staatskasse und Eingriffe in die Vergabepolitik ihres Ministeriums floß wie durch ein Wunder rein zufällig viel Geld in Richtung Baden-Württemberg und Ulm (ihrem Wahlkreis). Der Bürgermeister von Ulm, Gunter Czisch (CDU) revanchierte sich dafür auch prompt mit der Nominierung Schavans: „Das sind wir Annette Schavan schuldig, weil wir ihr viel zu verdanken haben.“ – woraufhin diese umgehend ankündigte, die Wissenschaftsstadt Ulm weiter stärken zu wollen.

Dass nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht (bzw. wohl eher selten), zeigt sich an den wenigen verbliebenen Kontrollmechanismen in unserem Land: Laut Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages wurden Unregelmäßigkeiten bei der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften festgestellt worden sein. Die Akademie soll nach Feststellungen des Bundesrechnungshofs von Schavans Ministerium staatliche Fördermittel für hohe Gehälter und Übernachtungen in Fünf-Sterne-Hotels verwendet haben.

Entgegen den Forderungen des Bundesrechnungshofes weigert sich Schavan anscheinend, die Mittel zurückzufordern. Aus Sicht der Prüfer könne aber das Bundesbildungsministerium „aus seiner Verpflichtung, das Haushaltsrecht konsequent durchzusetzen, nicht entlassen werden“.

Doch muss das die gemästete schwäbisch-katholische Mafia interessieren?

Mafiasa

Schavan: Mir kann keiner was.

CDU nominiert Plagiatorin Schavan mit 96% Mehrheit

Da hat wohl der Teufel seine Hand im Spiel: Gestern Abend hat die Christlich Demokratische Union (CDU) die Plagiatorin Annette Schavan mit DDR-verdächtigen 96% der abgegebenen Stimmen erneut als Bundestagskandidatin für die Wahl im September nominiert.

hochnäsige Schavan

Danke, Oh mein Satan!

Noch 2008 hatte sie bei 3 Gegenkandidatin nur knapp 57% bekommen, was in der CDU einer Schmähung gleich kam. Die Ulmer, denen Schavan als Ministerin ziemlich viele Forschungsgelder (also Steuergelder) zufließen ließ, haben sich also als dankbar erwiesen.

Damit steht einem Einzug als Bundestagsabgeordnete am 22. September 2013 eigentlich nur noch der Wähler entgegen.

CeBIT 2011 - Merkel Schavan Brüderle

SMS von Guttenberg

Ohne Berufsabschluss: Abiturientin Schavan leitet Bundesbildungsministerium

Da soll doch noch jemand mal sagen, dass Karrierechancen in Deutschland nicht ergebnisoffen seien:

Sollte Annette Schavan der erschlichene Doktortitel entzogen werden, stünde dem Bundesbildungsministerium eine Abiturientin ohne Berufsabschluss vor – was für eine großartige Karriere! Ein Zeichen für den rest der Welt, dass man es auch ohne erfolgreichen Berufsabschluss zu etwas bringen kann und die Bildung Deutschlands steuert.

Abiturientin Schavan

Schavan: Für’s Bildungsministerium reicht so viel Abi!

Denn Schavan hat, wie bei ihrem gewissenlosen Charakter nicht anders zu erwarten, eine Abkürzung im Studium genommen: direkt und ohne Umwege zur Promotion, statt wie alle anderen vorher eine Magisterarbeit zu erstellen. Dieses Privileg ermöglichte ihr mehr Zeit für ihre geplante politische Karriere. Kluge Leute zeichnen sich ja zumeist durch Faulheit aus.

Sollte ihr die Universität wegen des Plagiats den Doktortitel entziehen, wäre sie nur noch bloße Abiturientin, denn einen echten und verdienten Berufsabschluss hat sie dann nicht.

Stellt sich die Frage, ob sich die CDU mit Kanzlerin Merkel so jemanden an der Spitze des Bundesbildungsministeriums als Vorbild für die Jugend wünscht.

Die nächste Generation wüchse dann mit dem Motto „Möglichst wenig Arbeit mit maximaler Ausbeute“ auf. Betrug ist eben ein Kavaliersdelikt.

Klugscheissende Abiturientin Schavan wurde Bundesbildungsministerin

Während die durch finanzielle Interessen geteilte Wissenschaftsgemeinde über Annette Schavans Plagiat „Person und Gewissen“ streitet, befreundete (Heike Schmoll, F.A.Z.) und inkompetente (Roland Preuß, SZ) Journalisten ihren Betrug herunterzuspielen versuchen, haben sich andere deutlich mehr Mühe bei ihrer Recherche gegeben:

Schon im vergangenen Jahr hat sich Peter Mühlbauer auf Telepolis ans Werk gemacht und einige Charaktereigenschaften der katholisch-bigotten Ministerin zutage gefördert, indem er sich ihr Plagiat auch stilistisch unter die Lupe nahm.

Telepolis-Schavan

Abiturientin Schavan probiert’s mit Fremdwörtern und scheitert

Dabei stellt er fast sprachlos fest, dass die plagiierende Doktorandin Schavan offenbar besessen davon ist, eine möglichst schlaue Dissertation abzugeben – und grandiose Fehler macht:

„Schavan versuchte offenbar Textstellen umzuformulieren und ersetzte dabei Fremdwörter durch andere Fremdwörter, die so ähnlich klingen – aber manchmal etwas anderes bedeuten.

So versucht sie zum Beispiel auf Seite 63 eine Stelle aus Niklas Luhmanns Aufsatz „Das Phänomen des Gewissens und die normative Selbstbestimmung der Persönlichkeit“ wiederzugeben, die im Original wie folgt lautet:

„Im Bereich der sozialen Bedingungen der Konstitution von Ich-Identität kann man heute auf umfangreiche […] Forschungen über Interaktionssysteme zurückgreifen.“

Dazu ersetzt Schavan „Konstitution“ mit „Konsistenz“:

„Über soziale Bedingungen zur Konsistenz von Ich-Identität lassen umfangreiche Forschungen über Interaktionssysteme neue Schlüsse zu.“

Luhmanns Erkenntnis gibt diese Paraphrase freilich nur sehr bedingt wieder. Dass es sich um keinen Einzelfall handelt, zeigen ähnliche Stellen auf den Seiten 93 oder 69, wo statt „Tendenz“ „Instanz“ und statt „aktuell“ „akut“ steht. Auf Seite 47 tauscht sie in einem linguistischen Zusammenhang „Reflexivität“ durch „Reflexion“ aus und macht damit aus einer grammatikalischen Kategorie ein Nachdenken über sich selbst. In Hochschullehrerkreisen, die Telepolis diese Entdeckung zutrugen, witzelt man deshalb schon, die Bildungsministerin sei „eine echte Konifere auf ihrem Gebiet“. (…)“

Das macht dem Bürger Mut: Eine klugscheissende Abiturientin ist heute Bundesbildungsministerin von Deutschland geworden.

Bravo Frau Schavan, Sie sind eine exzellente und bedeutende Konfitüre auf Ihrem Gebiet!

Schavan hat noch immer eine leitende Täuschungsabsicht

O-Ton Bundesbildungsministerin Annette Schavan im ZDF: „Das ermöglicht eine Einholung von externen Gutachten.“

Offenbar ist die leitende Täuschungsabsicht von Schavan fest in ihrem gewissenlosen Charakter verankert, denn es ist nicht üblich, dass eine Universität ihre verliehenen Titel bei Plagiatverdacht von externen Gutachten abhängig macht.

Die Noch-Ministerin suggeriert hier, dass die Universität Düsseldorf inkompetent und es völlig normal sei, dass andere (selbstverständlich Schavan wohlgesonnene) Gutachter sie zweifelsfrei rehabilitieren würden.

Dies wäre auch gar nicht so unwahrscheinlich, wenn es sich um Gutachter handelte, die sie gegen Geld, Gefälligkeiten oder Privilegien entlohnen würde. So wie die „Allianz“ der Wissenschaftsorganisationen, die von ihrem Ministerium finanziert werden. Die Art und Weise der Realitätsveränderungen durch Schavan zeigt jedoch, wie sie Täuschung als Prinzip nutzt. Und es zeigt auch, dass sie ein extrem großes Risiko für Angela Merkel und die CDU ist.