Archiv der Kategorie: SchavanPlag

Schavans Ziehsohn: Prof. krrpt. Wolf-Dieter Lukas

Wer denkt, dass nach dem Rücktritt von Dr. plag. Annette Schavan alles wieder im Lot sei, der übersieht die Gefahr und die Kosten für das Gemeinwesen durch das korrupte und infame Netzwerk, das diese für sich während ihrer Plagiataffäre genutzt hat. Denn es existiert auch ohne Schavan weiter:

Wolf-Dieter und Annette

Behält Prof. krrpt. Wolf-Dieter Lukas im Auge: Dr. plag. Annette Schavan

Ein Beispiel dafür ist der Ziehsohn der Ex-Ministerin: Wolf-Dieter Lukas, Ministerialdirigent und Abteilungsleiter im Bundesministerium, für Bildung und Forschung (BMBF), auch bekannt als „Prof. krrpt. Lukas“. Lukas ist nicht etwa als ordentlicher Proifessor an der Technischen Universität Berlin (TUB) bestellt worden, sondern als Honorarprofessor durch „besondere Verdienste“.

Dass er von der TU dazu gemacht wurde, ist an sich schon ein Skandal, da durch seine Unterschrift Millionenbeträge an die Universität gingen und es naheliegt, dass dies nicht ganz uneigennützig und ausschließlich zum Wohle des deutschen Steuerzahlers erfolgte. Wo Normalsterbliche sich schon mal einen Doktortitel für gerade einmal 40 Euro von US-amerikanischen Kirchen kaufen können, legt der Lebenszeitbeamte für einen richtigen Professoren-Titel einige Millionen hin – allerdings nicht aus seiner eigenen Tasche, sondern aus der des Steuerzahlers.

Der smarte Beamte, der mit Hilfe der ehemaligen SPD-Ministerin Edelgard Bulmahn seinen steilen Aufstieg begann und nach ihr sein CDU-Parteibuch der jetzt scheidenden Ministerin Annette Schavan präsentierte, um durch sie zum Leiter der Abteilung 5 im BMBF aufzurücken, sieht sich laut belustigtem und tatsächlichem BMBF-Staatssekretär schon seit Jahren als heimlicher Amtsinhaber und kratzt regelmäßig vor jeder Bundestagswahl an (offenbar) den falschen CDU-Türen.

Lukas

„Prof.“ Wolf-Dieter Lukas: Möchte gern Staatssekretär sein.

Wieviele Millionen Euro bereits für ministerielle Professoren-Titel insgesamt an korrupte Hochschullehrer geflossen sind, könnte nur der Bundesrechnungshof in Erfahrung bringen. Aber der hat vermutlich wichtigeres zu tun.

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Dr. plag. Schavan tritt endlich zurück!

Es wäre eine große Überrschung gewesen, wenn ein „Charakter“ wie Annette Schavan seiner Linie untreu geworden wäre – und ein schwerer Schlag für unsere richtige Einschätzung über ihre Verschlagenheit und katholische Bigotterie.

Schavan 6

Hat Gott die Handbremse gezogen?

In ihrer erzwungenen Rücktrittsrede sparte Schavan erwartungsgemäß nicht mit Denunziationen und gewohnt leitender Täuschung. Die sorgfältig gewählten Worte ihrer Denunziationsrede enthielt alles, was ein bösartiges „Herz“ enthalten kann:

  • Am 5. Mai 2012 seien „anonyme Anschuldigungen im Internet“ gestreut worden.
  • Ihre „33 Jahre alte Dissertation“ sei völlig in Ordnung.
  • Sie, und nur sie habe die Uni Düsseldorf zur Prüfung der Vorwürfe aufgefordert.
  • Der „Rektor der Universität Düsseldorf“ ist der Böse, weil er ihr den Titel entzieht.
  • Selbstverständlich wird sie gegen die Uni Düsseldorf klagen.
  • Und sie freut sich auf die weitere politische Arbeit für Deutschland als Bundestagsabgeordnete.

Die Rücktrittsrede enthält alle ihrem bigotten Charakter entsprechenden Züge und Informationen, denn sie zeigt die störrische Uneinsichtigkeit, die stringente Gewissenlosigkeit, ihren skrupellosen Egoismus und ihre Gier.

Es bleibt nur zu hoffen, dass der Wähler ihren teuflischen Plan durchkreuzt, nach der Bundestagswahl am 22. September 2013 wieder als Abgeordnete weiter vom Geld der Steuerzahler zu leben.

Schavan rüstet sich für die Schlacht

Pünktlich vor der kommenden Sitzung des Fakultätsrates der Uni Düsseldorf am Dienstag, den 5. Februar 2013, wirft Annette Schavan noch einmal ihre Truppen in die Schlacht für sich – allen voran ihre Freundin (ohne eingetragene Lebenspartnerschaft) Heike Schmoll von der FAZ, die es in ihrem verzweifelten Artikel jetzt mit Verschwörungstheorien versucht. Irgendeine unbekannte grauenvolle Macht habe der Redaktion der Süddeutschen Zeitung (ausgerechnet auch noch dem journalistischen Weichei Roland Preuß) gezielt „ein Heftchen zugespielt“, das die Noch-Ministerin und Freundin kompromittieren soll.

„Wie gelangte das Heft in die Redaktion?“, fragt sich Schavans Freundin da für die FAZ-Leser und beweist sich als Novizin mit überhöhtem Gehalt im Journalismus. (Ja, Frau Schmoll – wie gelangt eine Redaktion zu streng geheimen und gehüteten Informationen? Fragen Sie doch mal Ihren Chefredakteur, zumindest der sollte doch bei der FAZ sein Geld wert sein …)

Danach unkt sie sofort auch die Frage in den dunklen Raum „Vorbereitungen für den Entzug des Doktorgrades?“, so als ob sie mit dem Vorwegnehmen dieser Frage einen solchen Beschluß des Fakultätsrates unmöglich machen könnte, damit dieser sich nun etwas anderes einfallen lassen müsste, um nicht in den Verdacht zu geraten, er stecke dahinter – schließlich ist er ja bereits unter Denunziationsbeschuß durch Schavans hörige und gut bezahlte Truppen geraten.

Tja

Schavan: Kacke, und nu????

Man fragt sich allmählich, was für eine Rolle ihr Kollege Roland Preuß von der SZ einnimmt, der „das Heftchen“ in seinem Artikel mit -chen-Worten und anderen Schmähungen („vergilbt“, „Büchlein“, „letztes Exemplar“) herunter zu machen versucht.

Offensichtlich bekommen Schavan und ihre Verbündeten jetzt doch irgendwie Angst. Zumindestens, dass ihre Lügen kurze Beine haben.

 

Schavan: Mein Plagiat hatte nur Flüchtigkeitsfehler!

Dummdreist.

Ein anderes Wort fällt einem schon gar nicht mehr ein bei den jüngsten Ausreden von Bundesbildungsministerin Dr. plag. Annette Schavan, sie habe lediglich „Flüchtigkeitsfehler“ bei ihrer Dissertation gemacht.

„Vor 33 Jahren gab es noch keine technischen Möglichkeiten, einen Text noch einmal zu überprüfen. Man konnte nur selbst genau lesen und auf die Prüfer vertrauen“, sagte Schavan ohne dabei rot zu werden. Scham ist bei dieser Person ohne Gewissen genauso wenig vorhanden, wie es Papier, Stift oder gar Schreibmaschinen vor 33 Jahren gab.

Schavan wartet

Schavan: Larmoyanz ist eine Tugend

Man stelle sich vor: Vor 33 Jahren hatten Doktoranden das Niveau von Abiturienten und waren zu dumm, um einen Text korrektur zu lesen und durften auf Klopapier gekritzelte Dissertationen abgeben. Das Gegenlesen von Fehlern war Aufgabe der Prüfer, so, so.

Wie diese Flüchtigkeitsfehler aussehen, kann sich jeder auf Schavanplag ansehen und selbst beurteilen.

Wie lange noch will sich Angela Merkel diese schamlose und gewissenlose Betrügerin und dem deutschen Volk antun? Gibt es etwa keine geeigneten Nachfolger für die Plagiatorin? Was ist mit David McAllister oder Johanna Wanka aus dem verlorenen Niedersachsen?

Hat die CDU etwa nur noch Betrüger und Inkompetenz in ihren Reihen?

Schavan schämt sich nicht einmal heimlich für ihren Betrug

Wer gedacht hatte, dass sich Annette Schavan für ihren Betrug mit dem Plagiat schämen würde, sieht sich getäuscht: Sie verbiegt weiterhin dreist die Realität und führt die Öffentlichkeit in leitender Täuschungsabsicht weiter in die Irre.

Schavan ung Gott

Betrügerin Schavan: steht Gott ihr bei?

Immer wieder greift sie zu den ihr bestens bekannten, genutzten und wirksamen Mitteln der Denunziation, Täuschung und Hinterlistigkeit: Nachdem sie am Beginn der Plagiat-Affäre den hartnäckigen Plagiatjäger „Robert Schmidt“ damit zu denunzieren versuchte, wer anonym auf ihr Plagiat aufmerksam mache, der sei ein unglaubwürdiger Krimineller, beschuldigte sie als nächstes den beauftragten Gutachter des Promotionsausschusses Prof. Stefan Rohrbacher der Inkompetenz, ließ ihren emeritierten Doktorvater Wehle peinliche Sätze wie “Wie kann man eine Arbeit über das Gewissen schreiben und dabei täuschen?” zu ihrer plagiierten Dissertation “Person und Gewissen” zur Verteidigung vorsprechen und scheute auch nicht davor zurück, andere ausrangierte Hochschullehrer für sie unsachliche und dümmliche Argumente wie „Verjährung“ vor die Füße der Öffentlichkeit werfen zu lassen.

Und noch bevor der Fakultätsrat der Universität Düsseldorf zusammentrat, schickte sie ihre willfährigen Wissenschaftsfunktionäre zu ihrer Verteidigung hinaus, die allesamt von ihr finanziell abhängig sind und sich nicht scheuen, andere Kollegen als unfähig zu verleumden – gegen Geld, schließlich sitzt Schavan mit ihrem Ministerium auf über 13 Milliarden Euro pro Jahr, die es unter den Hochschulen und Wissenschaftssorganisationen zu verteilen gilt. Wer ein Stück vom Kuchen bekommen will, muss der Ministerin gefallen.

Seit es schließlich ernst wurde, und das Aberkennungsverfahren beschlossen wurde, besinnt sich die Noch-Mnisterin auf ihre alte Tugend der Täuschung und tut so, als wäre das der Beginn ihrer Entlastung: „Jetzt“ sei es „endlich möglich, externe Gutachter“ an ihr Plagiat zu lassen (so als ob ihr das selbst vorher nicht möglich gewesen wäre – dabei hat sie ihre geheimgehaltene Stellungnahme an die Prüfungskommission ja ganz offensichtlich von Professoren aus ihrem Pool anfertigen und in den Medien auszugsweise vorsprechen lassen), die sie ganz selbstverständlich reinwaschen würden.

Damit spricht sie erneut der Universität Düsseldorf die Kompetenz ab, Dissertationen auf Richtigkeit zu prüfen und überhaupt dafür zuständig zu sein. Sie täuscht der Öffentlichkeit mit ihr genehmen Gutachtern eine Unabhängigkeit vor, die es nicht gäbe – schließlich hat der korrupte Teil der Wissenschaft ja bereits eindeutig Partei ergriffen und hofft auf einen großen Geldsegen, falls die Noch-Ministerin mit ihrem Betrug durchkommen sollte.

Die Aberkennung eines Titels ist alleinige Sache der Hochschule, die ihn verliehen hat – also in diesem Falle die Universität Düsseldorf. Das ist nirgendwo anders, und nirgendwo lässt man sich in eine solche Angelegenheit hineinreden. Schavan kann nach der Aberkennung – wie jeder andere Plagiator auch – als letzte Möglichkeit das zuständige Verwaltungsgericht anrufen. Das ist dann auch nicht finanziell abhängig von ihrem Bundesministerium.

Es ist höchste Zeit, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Nachfolgerin – z.B. die arbeitslosen Johanna Wanka oder David McAllister – ernennt, um diesen peinlichen und skandalösen Fall Annette Schavan nicht weiter wachsen zu lassen. Die CDU sollte sich des Schadens bewusst sein und ihr am kommenden Freitag die Nominierung für das Bundestagsmandat verweigern – selbst in ihrem eigenen Wahlkreis hatten ihre bisherigen Nominierungen gerade einmal knapp über 50% der Stimmen innerhalb der eigenen Partei eingebracht. Auch das war schon peinlich genug.

Schavan geht in die Verlängerung – mit Kanzlerin Merkel

Gestern traf der 15-köpfige Fakultätsrat der Universität Düsseldorf – erwartungsgemäß – eine vorläufige Entscheidung: Man will ein Verfahren zur Aberkennung des Doktortitels einleiten. Damit ist die nächste Runde in der Never-Ending-Story um die Skandal-Ministerin Annette Schavan eingeläutet.

Schavan wartet

Ist es Evas Apfel oder ein Adamsapfel?

So mancher eingekaufte Funktionär aus den von Schavans Ministerium bezahlten Wissenschaftsorganisationen mag jetzt Verschwörungstheorien in Umlauf bringen, um im ministeriellen Auftrag vom Promotionsbetrug der Immer-noch-Ministerin abzulenken.

Allerdings ist es angesichts des andauernden Feuers von Schavans Soldaten und der Panne mit dem ersten Gutachten auch nicht verwunderlich, wenn die Uni Düsseldorf peinlichst genau darauf achten möchte, keine Fehler in dieser Sache mehr zu machen.

Schavan hat diese komplizierte Lage letztendlich selbst verschuldet, indem sie wie Guttenberg und alle anderen Pattex-Politiker alles leugnet und bigott ihre Unschuld erklärt, obwohl sie (und Gott) die Wahrheit über ihr Plagiat selbst kennt.

Unabhängig vom Ausgang dieser Farce steht aber jetzt schon eine Verliererin fest: Bundeskanzlerin Merkel. Sie und die Regierungspartei CDU werden nun in den nächsten Monaten bis zur Bundestagswahl und vielleicht sogar darüber hinaus für das Plagiat und die Lügen Schavans bezahlen müssen.

Denn mit dem Namen Annette Schavan wird von nun an immer der Terminus „Plagiat“ verbunden sein und Guttenberg ablösen.

Gibt Schavan den Titel ab?

Heute ist der Tag – einer weiteren – Entscheidung in der endlosen Geschichte um das Plagiat von Annette Schavan: Der Fakultätsrat der Uni Düsseldorf trifft sich zum Kaffee, um darüber zu beraten, ob man eventuell möglicherweise vielleicht der Ministerin, die in Deutschland die Forschung und Wissenschaft finanziert, ihren erschlichenen Doktortitel entziehen könnte. Gibt Schavan den Titel ab oder den Löffel als Bildungsministerin?

Nachdem nun genug Verwirrung entstanden ist, bei der offensichtlich auch Journalisten der Plagiatorin beisprangen und ihr Betrug immer wieder zu relativieren versuchten – An der Spitze dabei ihre langjährige Freundin (und, wie man vom Blog „Causa Schavan“ hört: Partnerin) Heike Schmoll von der FAZ –  erscheint es einmal notwendig zu erklären, was überhaupt ein Plagiat ist.

Das übernimmt dankenswerterweise heute der Berliner Tagesspiegel.

An dieser Stelle ein herzliches Danke an „Robert Schmidt“ für seine mühsame und zähe Arbeit mit Schavanplag.